Sehnsucht

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West
Carys Davies
Deutsch von Eva Bonné
erschienen am 10. Juni 2019 im Luchterhand Literaturverlag
ISBN 978-3-630-87606-1

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In der heutigen Zeit einen Western zu schreiben, das ist schon eher ungewöhnlich. Diesen dann mit 204 Seiten eher anzulegen wie eine Novelle, das ist gewagt.
Carys Davies gelingt dieses Wagnis. Die Geschichte über Cy Bellman, der 1815 auszieht das Fürchten zu lernen, ist so voller Poesie, Melancholie und Sehnsucht, dass man sie so schnell nicht vergisst.
Besagter Cy Bellman ist Maultierzüchter in Pennsylvania, die Frau ist verstorben, er hat eine 12jährige Tochter Bess und eine Schwester namens Julie. Durch kluge Entscheidungen und harte Arbeit hat er ein gutes Auskommen, Lesen und Schreiben beherrscht er auch leidlich. In der Zeitung liest er vom Knochenfund eines unbekannten Wesens. Die Idee, dieses Wesen aufzuspüren, lässt ihn nicht mehr los. Und so entschließt er sich, gen Westen zu ziehen und danach zu suchen in den unerforschten Teilen des Kontinents. Bess bleibt mit ihrer Tante Julie zurück. Bis auf die Hilfe eines Nachbarn sind sie auf sich allein gestellt.
Von diesem Moment an verläuft die Erzählung zweigleisig. Wir lesen über Bellmans Abenteuer, die Einsamkeit, die Härten der Natur, über seine wenigen Begegnungen mit Menschen. Parallel dazu erfahren wir, wie es Bess geht mit ihrer wenig liebevollen Tante, lesen über ihre zunehmende Einsamkeit und die Gefahren für ein junges, sich entwickelndes Mädchen ohne Vater.
„West“ hat in weiten Teilen eine fast märchenhafte Stimmung, besonders am Ende, wo eine sehr spezielle gute Fee ihren Auftritt hat, und trotzdem geht es hier nicht um Wildwest-Romantik. Bellman folgt zwar seinen Träumen, zahlt aber den Preis dafür in einer realen Welt, während Bess wenig Spielraum für Träume hat. Ihr bleibt nur die Hoffnung, ihr Vater käme irgendwann zurück.
Es ist eine Kunst, so viel Stoff in so kurzer Form zu bearbeiten, ohne dass der Text überladen und gekünstelt wirkt. So sehr man es sich auch wünscht, der Roman dürfte nicht länger sein, er würde seinen Zauber verlieren. Cary Davies gelingt es, alle Elemente des klassischen Westerns einzubauen, den „lonesome rider“, die „weißer Mann trifft roten Mann“-Thematik, die Freiheit in der Natur, ohne Klischees zu übernehmen. Sie schreibt über einen Mythos und entmythisiert ihn gleichzeitig. Eine wirklich großartige Umsetzung und Neuinterpretation eines scheinbar altbekannten Sujets.

Ich danke dem Luchterhand Literaturverlag für das zur Verfügung gestellte Leseexemplar.

 

Weitere Besprechungen:

Buchperlenblog https://buchperlenblog.com/2019/06/20/rezension-carys-davies-west/
letusreadsomebooks https://letusreadsomebooks.com/2019/07/31/carys-davies-west/
Esthers Bücher https://esthersbuecher.com/2019/08/13/carys-davies-west/
Kuhle Bücher https://kuhlebuecher.com/2019/06/22/west-von-carys-davies/

 

 

Das wirre Leben der Cheri Matzner

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Das wilde Leben der Cheri Matzner
Tracy Barone
Aus dem Amerikanischen von Stefanie Schäfer
erschienen am 24.April 2019 im Diogenes Verlag
ISBN 978-3-257-07055-2

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Dieses Buch hat mich sprachlos gemacht. Innerlich, weil ich ja beim Lesen nicht sabbele. Ich wäre aber auch gar nicht zu Wort gekommen. Der Text schreit förmlich vor Mitteilungsbedürfnis. Und es gibt nichts, was es nicht gibt. Eine ganze Seifenoper in einem Buch von 500 Seiten. Nicht viel, gemessen am Inhalt.
Baby Cheri wird von einer drogensüchtigen Mutter geboren und gleich im Krankenhaus „vergessen“. Baby kommt zu baseballbesessenen Pflegeeltern. Wird dann adoptiert vom jüdischen Arzt Sol und seiner italienischen Frau Cici, in Ermangelung eigener Kinder. Jede Szene wird filmreif und so genau beschrieben, dass man die Folgen der Seifenoper anhand des Buches durchnummerieren könnte, wollte man sie denn drehen. Baby Cheri wird ein schwieriger Teenager und eine noch schwierigere Erwachsene. Sie ist waffenbesessen, macht eine Ausbildung zur Polizistin. Irgendetwas läuft schief und sie studiert Alte Sprachen und wird Professorin. Verheiratet ist sie auch, mit einem unsympathischen Egomanen, der seine künstlerische Ader sucht.
Bis dahin fand ich das Ganze zwar etwas überladen, aber insgesamt ganz witzig. Für mich lief es auf eine weibliche Midlife-Crisis hinaus, einen Selbstfindungsprozess. In Richtung „wer bin ich?“, „wer sind meine richtigen Eltern?“, „wo will ich im Leben hin?“. Leider reichte der bis dahin verarbeitete Stoff der Autorin nicht und tatsächlich, sie konnte die Dramatik steigern. Wir treffen auf einen Dschungelschamanen, der kryptische Voraussagen macht, jede Menge bewußtseinserweiternde Drogen und dann, ganz plötzlich erkrankt der künstlerische Egomanen-Ehemann unheilbar an Krebs.
Nachdem das letzte Jahr auch bei uns dem Kampf gegen Krebs gewidmet war, allerdings bisher, wenn auch sehr knapp, mit positivem Ausgang, traf das einen empfindlichen Punkt. Ich wollte nicht weiterlesen. Weil ich wußte, was kommt. Weil ich mich dem nicht schon wieder aussetzen wollte. Und weil der Text mich geärgert hat und ich zunehmend nach dem Sinn des Buches gesucht habe. Tracy Barone hetzt Cheri durchs Leben, lädt ihr alles auf die Schultern, was nicht bei drei die Flucht ergriffen hat und mit welcher Erkenntnis? Das Leben ist anstrengend? Ich konnte das Gefühl nicht unterdrücken, dass hier jemand zu oft „Desperate Housewives“ geguckt hat. In einem Roman muss nicht an jeder Ecke eine verbuddelte Leiche lauern, damit es spannend bleibt. Feiner dosiert hätte das ein interessantes Buch werden können, denn an Schreibvermögen mangelt es der Autorin wirklich nicht. Es gibt ganz wunderbare Szenen, die aber in der Menge des Belanglosen untergehen. Verfilmt und in Serienhäppchen verpackt, könnte daraus dennoch ein Treffer werden.

Ich danke dem Diogenes Verlag für das zur Verfügung gestellte Leseexemplar.

Erste Liebe

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Siebzehnter Sommer
Maureen Daly
Aus dem Amerikanischen von Bettina Obrecht
erschienen am 15.April 2019 im Kein & Aber Verlag
ISBN 978-3-0369-5990-0

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Dieser 1942 erschienene Roman ist ein Klassiker der amerikanischen Literatur. Er beschreibt einen unvergesslichen Sommer im Leben der siebzehnjährigen Angie Morrow, den Sommer der ersten Liebe.
Angie lebt mit ihrer Familie in einer typischen amerikanischen Kleinstadt. Jeder kennt jeden, abends und an den Wochenenden trifft man sich Drugstore oder geht ins Kino. Am Anfang des Sommers lernt sie Jack Duluth näher kennen, einen Mädchenschwarm des Ortes. Überraschenderweise verlieben sie sich ineinander.
Das nun Folgende beschreibt Maureen Daly ebenso feinfühlig wie anrührend. Denn eigentlich passiert gar nicht viel. Geschrieben 1942, da galt bei der ländlichen Bevölkerung schon ein Kuss fast als ungehörig. Feste Beziehungen wurden von den Eltern nur bedingt gern gesehen. Trotzdem sehen Angie und Jack sich täglich, machen Bootsausflüge, Spaziergänge, treffen sich mit Freunden. Die gerade erst der Kindheit entwachsene Angie verzaubert Jack komplett, auch wenn sie sich ihm nicht an den Hals wirft, keinen Alkohol trinkt und ihre Eltern beständig um Erlaubnis bitten muss.
Mit der Lektüre taucht man ein in eine andere Welt. Eine frische, nach reiner Baumwolle riechende sommerliche Welt. Denn neben der zarten Liebe beschreibt Daly auch Angies Familienleben, gemeinsame Picknicks, das Einmachen der Pfirsiche, Jäten der Beete. Angie lebt in einer heilen Welt, mit liebevollen Eltern und netten Schwestern. Selbst ihre Schwester Lorraine, die einen Hauch von Düsterkeit in die gleißende Helle bringt, verliert Kopf und Ehre nicht komplett.
Mich hat dieser Roman verzaubert. Daly war selbst erst 21, als der Roman erschien und somit sehr nah dran an ihrer Protagonistin. Und sie erzählt so lebensnah von den Gedanken einer Siebzehnjährigen, von ihren Wünschen und Träumen, von den Irrungen und Wirrungen auf dem Weg zum Erwachsensein, dass man wirklich glaubt, Angie selbst zu hören, die von diesem einen, so besonderen Sommer berichtet, der aus dem Kind eine junge Frau macht. An den damit verbundenen Gefühlen dürfte sich auch gar nicht so viel geändert haben, selbst wenn es heute dabei nicht mehr ganz so keusch zugeht.

Ich danke demKein & Aber Verlag herzlich für das zur Verfügung gestellte Leseexemplar.

Einsame Seelen

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Abendrot
Kent Haruf
Aus dem Amerikanischen von pociao
erschienen am 23.01.2019 im Diogenes Verlag
ISBN 978-3-257-07045-3

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Holt, Colorado. Dies ist nun das dritte Buch des amerikanischen Autors Kent Haruf, das in dieser fiktiven Kleinstadt spielt und inzwischen fühle ich mich dort ganz heimisch. Das Leben ist nicht einfach in Holt, ganz gewiss nicht. Die Farmer ringsum führen ein hartes Leben, geprägt von Trockenheit und Winden, sind Tag und Nacht im Einsatz. Und auch die Stadtbewohner tragen ihre Päckchen.
Haruf erzählt von gescheiterten Ehen, von Alkohol und Mißbrauch, von Armut und Gewalt. Er erzählt von Betty und Luther, die versuchen, am Rande des Existenzminimums ihre Familie zusammenzuhalten, von DJ, der nach dem Tod seiner Eltern bei seinem Großvater wohnt, von Rose, die als Sozialarbeiterin arbeitet. Auch bekannte Gesichter tauchen wieder auf, die man aus „Lied der Weite“ kennt: die McPheron-Brüder und Victoria, Tom Guthrie und seine Partnerin Maggie.
Lakonisch, realistisch, aber liebevoll, so ist der Blick des Autors auf seine Charaktere. Sie wirken echt, aus dem Leben gegriffen, solchen Menschen begegnet man sicher in zig Kleinstädten der USA. Sie kämpfen um ein menschenwürdiges Leben. Manchmal glückt es, manchmal leider auch nicht. Immer aber lässt Haruf ihnen ihre Würde, urteilt nicht vorschnell, zeigt unterschiedliche Blickwinkel.
Nachdem „Lied der Weite“ mir zu blass erschien, zu wortkarg, bin ich diesmal angekommen in Holt. Und das, obwohl dieser Roman düsterer ist und wirklich schmerzhafte Themen berührt. Andererseits lässt Haruf seinen Charakteren immer einen Hoffnungsschimmer, und sei er noch so klein. Außerdem gibt es die McPherons, die ich wirklich nicht mehr missen möchte. Ganz wunderbare Menschen, die der Autor da zum Leben erweckt hat.
Sechs Romane über Holt hat Kent Haruf geschrieben. Inzwischen bin ich wirklich gespannt auf die noch kommenden drei. Ich hoffe auf ein Wiedersehen mit ein paar Bekannten und auf neue Gesichter, hoffe, ich erfahre, was aus DJ wird und ob Roses Liebesgeschichte anhält. Mir sind Holts Bewohner ans Herz gewachsen, zumindest einige und damit hätte ich nach dem ersten Buch so gar nicht gerechnet. Vielleicht lese ich es in einer ruhigen Minute einfach nochmal. Vielleicht war ich damals einfach noch nicht bereit für Holt, Colorado.

Ich danke dem Diogenes Verlag für das zur Verfügung gestellte Leseexemplar-

American Dream

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Der Winter unseres Missvergnügens

John Steinbeck

Aus dem amerikanischen Englisch von Bernhard Robben

erschienen am 15.10.2018 im Manesse Verlag

ISBN 978-3-7175-2432-8

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Der amerikanische Traum von der Durchlässigkeit der Gesellschaft – vom Tellerwäscher zum Millionär. In diesem Roman zeigt John Steinbeck, welchen Preis man dafür zu zahlen hat und das von Durchlässigkeit kaum die Rede sein kann.
Ethan Allan Hawley, aus sehr gutem Hause stammend, hat sein komplettes Vermögen verloren und arbeitet nun als Angestellter im ursprünglich eigenen Laden. Erstaunlicherweise macht die Tatsache, dass seiner Familie früher ganze Viertel in der Stadt gehört haben, ihm weniger zu schaffen als seinem Umfeld. Durch den Wunsch seiner Frau nach Namen und Geld angetrieben, erwachen bei Hawley kriminelle Energien und Skrupellosigkeit. Von Denunziation über Betrug bis zu einem geplanten Banküberfall rutscht Hawley die moralische Stufenleiter herab, steigt im gesellschaftlichen Ansehen aber gleichzeitig auf. Dabei dürfen wir Leser an seinen Gedanken teilhaben, erkennen die Stolpersteine und die Veränderungen. Mit Hawley hat Steinbeck keinen Unsympathen geschaffen, sondern im Gegenteil einen liebevollen Ehemann und freundlichen Gesellen. Umso erschreckender ist sein Sinneswandel.
Im Nachwort dann stellt Ingo Schulze Vergleiche auf mit Shakespeares Macbeth, der diesen Wandel ja tatsächlich auch macht, aus ähnlichen Beweggründen und mit demselben Motor im Hintergrund. Eine Shakepeare-Adaption also? Ähnlich wie die West Side Story ins moderne Amerika verlegt (also das Steinbecksche moderne Amerika, Ersterscheinungsjahr war 1962, der Roman spielt in den 50igern). Eine geniale Umsetzung wäre Steinbeck da gelungen, denn der Roman zeigt kaum Alterserscheinungen und liest sich trotz aller Gesellschaftskritik wunderbar flüssig. Für mich ist das ja eine Art Markenzeichen Steinbecks, diese bleibende Lesbarkeit, die altersunberührten Themen, der scharfe Blick. Und gerade in Zeiten von „America first“ ist der Roman eigentlich so aktuell wie zu seinen Entstehungszeiten, denn das, was ich als Hawleys moralischen Abstieg bezeichne, ist für Trump-Anhänger wohl nur normales Geschäftsgebaren.
Wieder einmal also ein durch und durch gelungener Band der Manesse Bibliothek.

Ich danke dem Verlag herzlich für das zur Verfügung gestellte Leseexemplar.

Weitere Besprechungen:

Film und Buch https://filmundbuch.wordpress.com/2018/11/03/der-winter-unseres-missvergnuegens-john-steinbecks-letzter-roman/

Grenzerfahrung

Schlechter tanzen von Paul Beatty

Schlechter Tanzen

Paul Beatty

Aus dem Amerikanischen von Ulrich Blumenbach

erschienen am 12.11.2018 im btb Verlag

ISBN 978-3-442-71665-4

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Paul Beatty ist ein gefeierter Autor, der erste Amerikaner, der den Man-Booker-Preis erhalten hat. Und er entstammt der Slam-Poetry-Szene. Grund genug, um eigene Lesegrenzen zu überschreiten, dachte ich mir. Außerdem interessierte mich das Thema wirklich: ein schwarzer Jugendlicher, aufgewachsen ohne nennenswerte Rassenprobleme in einem schicken Küstenort, zieht in einen Ghettovorort von LA und muss sich dort durchsetzen ohne die Regeln zu kennen.
Es passiert, was passieren muss, er kriegt auf die Fresse. Mehrfach. Entschuldigung, wenn ich das so deutlich schreibe, aber Paul Beatty ist noch deutlicher und detailreicher. „Zum Brüllen komisch“steht auf der Buchrückseite. Mir fehlte der Humor, mir fehlte das Verständnis, ich bin schlicht gescheitert. Ich habe den Roman komplett gelesen, aber bin nur in die oberen Schichten gedrungen. Habe nicht wirklich verstanden, was ernst gemeint ist, was Klischeebeschreibung, wo übertrieben wird und wo nicht.
Bei Sherman Alexie zB, der ja ähnliche Bücher über Indianerreservate geschrieben hat, hatte ich das Problem so nicht. Deshalb habe ich auch nicht damit gerechnet. Ich hatte beim Lesen das ständige Gefühl, draußen vor der Tür zu stehen, während drinnen die Party abgeht.
Gunnar geht seinen Weg, Basketball wird sein Türöffner, er wird sogar eine Art Gangmaskottchen und schafft den Spagat zwischen Hochschulbildung und Ghettobindung.  Glücklich wird er trotzdem nicht, scheint aber auch gar nicht sein Ziel zu sein.
Die Schnitte sind schnell, der Beat ist hörbar, die Sprache temporeich. Und es hat mich geärgert, dass ich so überfordert war, den Einstieg nicht geschafft habe. Das war keine andere Welt, das ist ein anderer Planet, so weit weg von meiner eigenen Lebenserfahrung, dass ich zwar ständig „oh mein Gott“ denken konnte, aber den Humor hinter der Gewalt nicht zu würdigen vermochte. Nun ist es nicht so, dass hier ständig Blut spritzt und die Knochen splittern, aber unterschwellig ist die Gewalt ständig zu spüren. Und zwischendurch gibt es Eskalationen.
Es ist gut und wichtig, dass solche Romane geschrieben werden, dass viele Menschen von den Zuständen erfahren und von der Kraft und auch oft Würde derjenigen, die dort leben müssen und von dem Irrsinn, dem sie ausgesetzt sind.
Paul Beatty ist ein Kultautor, der offenbar einen Nerv trifft bei seinen Lesern. Bei mir leider nicht, aber das dürfte zu verschmerzen sein.

Ivh danke dem btb Verlag für das zur Verfügung gestellte Leseexemplar.