Vor dem Kamin zu lesen…

Tragoedie auf einem Landfriedhof von Maria Lang

Tragödie auf einem Landfriedhof

Maria Lang

als Taschenbuch erschienen 2017 bei btb

ISBN 978-3-442-71580-0

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Bevor Sie dieses Buch lesen, benötigen Sie erstens einen Kamin, wahlweise auch Wolldecke und Wärmflasche, zweitens einen Grog oder heißen Tee und drittens schlechtes Wetter, bevorzugt draußen. Ein schlafender Hund würde sich aus Dekogründen und zur Beruhigung bei spannenden Stellen auch gut machen.

Wie schon das wunderbar verschneite Titelbild zeigt, spielt dieser Kriminalroman mitten im Winter, genauer an den Weihnachtstagen.

In dem kleinen Dorf Västlinge in Schweden, in den 40iger Jahren des vorigen Jahrhunderts, trifft sich die Familie der Literaturwissenschaftlerin Puck Bure bei ihrem Onkel, dem örtlichen Pfarrer, um gemeinsam Weihnachten zu feiern. Doch schon am heiligen Abend wird die fröhliche Zusammenkunft durch einen Mord unterbrochen. Arne Sandell, der Besitzer des Gemischtwarenladens gegenüber, wird tot hinter seinem Verkaufstresen aufgefunden…

Was nun folgt, ist ein klassischer Whodunnit in bester Agatha Christie-Tradition. Das Dörfchen ist nicht allzu groß, was den Personenkreis der möglichen Mörder klein hält und natürlich die Spannung erhöht. Außerdem hat die Autorin mit Christer Wijk einen überaus charmanten Ermittler ins Leben gerufen, der natürlich auch zu klugen Schlüssen fähig ist.

„Tragödie auf einem Landfriedhof“ ist Teil einer Krimiserie um ebendiesen Herrn Wijk, Puck Bure und ihren Mann Einar, die in Schweden mindestens so bekannt ist, wie hier die Romane einer Donna Leon. Maria Lang hat von 1949 bis 1990 insgesamt 42 Bücher veröffentlicht, ein Teil davon wurde sogar verfilmt. Im btb-Verlag ist außer dem hier besprochenen auch der Band „Nicht nur der Mörder lügt“ erschienen.

Trotzdem lässt sich das Buch auch ohne Kenntnis der anderen Bände hervorragend lesen. In freundlichem Plauderton geschrieben und mit wenig blutigen Elementen, aber nichtsdestotrotz spannenden Momenten, ist es der ideale Begleiter für ruhige Stunden im Lesesessel oder Zugfahrten durch verschneite Winterlandschaften. Es macht durchaus Spass mit Wijk zu rätseln, wer hinter dem Mord stecken könnte und sich mit Puck darüber aufzuregen, dass ihr Mann der verführerischen Gattin des Ermordeten schöne Augen macht. Ein altmodisches und dennoch frisch gebliebenes Lesevergnügen für alle Freunde des klassischen Krimis.

Ich danke dem btb-Verlag herzlich für das Rezensionsexemplar.

 

 

Klassischer Weihnachtskrimi

9783608961027

Geheimnis in Weiss

J. Jefferson Farjeon

erschienen 2016 bei Klett-Cotta

ISBN 978-3-608-96102-7

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„Geheimnis in Weiss“ scheint der Auftakt zu einer Reihe mit klassischen Weihnachtskrimis zu sein, die Klett-Cotta in diesem Jahr mit „Geheimnis in Rot“ fortgesetzt hat. Die liebevolle Aufmachung macht beide Bücher zu wunderbaren Weihnachtsgeschenken: Leineneinband mit stimmungsvoller Illustration und einem Lesebändchen. Lesebändchen machen mich glücklich, liegen meine Lesezeichen doch immer da, wo ich gerade nicht bin…

Der Autor diesen Bandes ist eine spannende Wiederentdeckung. J.Jefferson Farjeon war zu seiner Zeit, d.h. in den zwanziger bis vierziger Jahren des letzten Jahrhunderts, durchaus kein Unbekannter. Er verfasste ca sechzig Bücher, wovon eines sogar von Alfred Hitchcock höchstselbst verfilmt wurde.

In diesem Krimi nun bleibt ein Zug in einem Schneesturm stecken. Ein Teil der Reisenden sucht Zuflucht in einem am Wege liegenden Landhaus. Kein Bewohner ist anwesend, und trotzdem brennt der Kamin und der Tisch ist gedeckt. Sogar das Teewasser wurde bereits aufgesetzt. In dieser mysteriösen Umgebung und durch den Schneefall abgeschlossen von der Außenwelt, geschieht ein Mord…

Was nun folgt, ist meisterhaft komponiert. Eine Handlung setzt die nächste in Gang, Personen verschwinden, andere kommen hinzu, die Spannung erhöht sich stetig und über allem liegt lautlos eine immer höher werdende Schneedecke. Für heutige Thrillerleser ungewohnt, fliesst kaum Blut und der Autor lässt seinen Charakteren Zeit zum Grübeln und Gruseln.

Einziger Minuspunkt für mich: das Ganze ist für meinen Geschmack zu kontruiert und hat entschieden zu viele Charaktere, die aus dem Nichts/dem Schneesturm in die Geschichte taumeln. Das schmälert ein wenig das Lesevergnügen, ist aber eventuell auch dem Zeitgeschmack geschuldet. Man darf ja nicht vergessen, dass die englische Originalausgabe bereits 1937 erschien.

Es ist eine überaus gelungene Idee von Klett-Cotta, diesen Klassiker der englischen Krimi-Literatur endlich auch dem deutschen Leser zugänglich zu machen. Hoffentlich wird die Reihe fortgeführt, denn es warten doch bestimmt noch mehr solcher Juwelen auf ihre Wiederentdeckung.

 

„Von Märchensammlern und Mordgesellen“

978-3-426-28101-7_Druck

Grimms Morde

Tanja Kinkel

erschienen 2017 bei Droemer Knaur

ISBN 978-3-426-28101-7

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Ein neues Buch von Tanja Kinkel, Meisterin des historischen Romans, die seit ca 1990 alle ein bis zwei Jahre, mit wenigen Ausnahmen, ein Buch hervor bringt. Eine unglaubliche Produktivität, die, das sei gleich zu Anfang gesagt, in diesem Falle nicht zu Lasten des Romans geht. Der ist nämlich ausgezeichnet konzipiert und liest sich durchgehend vergnüglich.

Um die Brüder Grimm geht es, Jakob und Wilhelm, allseits bekannt durch ihre Sammlung von Märchen, und um die Schwestern von Droste zu Hülshoff, Annette und Jenny, wobei nur erstere durch ihre Novelle „Die Judenbuche“ den meisten Lesern bekannt sein dürfte.

Die ungleichen Geschwisterpaare, das eine bürgerlich und abhängig von der Gunst des Landesfürsten, das andere adelig und abhängig von der Gunst ihrer männlichen Verwandten, geraten in einen Mordfall. Eine ehemalige Mätresse des Vaters des jetzigen Fürsten wird auf ungewöhnliche Weise ums Leben gebracht. Ein Zettel mit einem Märchenzitat aus der Sammlung der Grimms, ursprünglich geschrieben von Annette, liegt anbei. So beginnen die Geschwisterpaare zu ermitteln, im Rahmen ihrer Möglichkeiten.

Und für die Beschreibung dieses Rahmens nimmt sich Tanja Kinkel erfreulicherweise viel Zeit. Der Roman spielt zu Beginn des 19. Jahrhunderts, hauptsächlich im protestantischen Kassel, aber auch im katholischen Münster. Die Franzosen sind gerade abgezogen, das von Napoleons Bruder regierte Königreich Westphalen wurde wieder in die vorherigen Fürstentümer unterteilt. Die alten Adelsfamilien sind erneut an der Macht und jeder, der mit den Franzosen zusammengearbeitet hat, fällt nun in Ungnade – so auch Jakob Grimm, der um seinen Bibliothekarsposten bangen muss.

Als Reaktion auf das französische Savoir-vivre folgt eine Zeit der Sittenstrenge, der Rückbesinnung auf das Häusliche und die „weiblichen Tugenden“ – die Biedermeierzeit. Darunter haben besonders die Droste-Schwestern zu leiden, wird Frauen doch jeglicher Intellekt abgesprochen, gilt die Schreibkunst als männliche Domäne, sind Frauen unter die willkürliche Oberaufsicht ihrer männlichen Verwandten gestellt.

Der Roman passt sich dem Tempo dieser Zeit an: lange Spazierwege und Kutschfahrten führen zu intensiven Gesprächen, der Satzbau ist bisweilen umständlich und verschnörkelt. Keine Ermittlung kann auf direktem Wege erfolgen, es muss immer auf die Befindlichkeiten der involvierten Obrigkeiten geachtet werden.Wer einen schnellen, actionreichen Krimi erwartet, wird mit diesem Buch arg enttäuscht werden. Weite Teile beschäftigen sich mit der Situation der Geschwisterpaare, so entspricht das Verhalten Annettes und Jennys natürlich nicht den Erwartungen der männlichen Grimms, andere Teile vermitteln Landesgeschichte oder entflechten die komplizierten Verbindungen in den Adelshäusern.

Überhaupt ist das Buch eher ein Sittengemälde des Biedermeier als ein Kriminalroman. Wer sich darauf einlässt, erfährt viel über das Leben der Grimms und Droste-Hülshoffs, und bekommt Einblick in eine Zeit, über die es ansonsten recht wenig Literatur gibt. Und trotzdem ist der Mordfall durchaus spannend aufgebaut und der Roman besteht keineswegs nur aus zeitgeschichtlichem Geplauder. Tanja Kinkel ist es hervorragend gelungen, beides zu verbinden.

Ein vergnügliches Leseabenteuer und, dank der liebevollen Ausstattung von Droemer, auch ein Schmuckstück für die Buchsammlung.

 

Herzlichen Dank an Droemer Knaur für das Leseexemplar.

Hervorragend

Commissaire Le Floch und das Geheimnis der Weissmaentel von Jean-Francois Parot

Commissaire Le Floch & das Geheimnis der Weißmäntel

Jean-Francois Parot

erschienen 2017 im Blessing Verlag

ISBN 978-3-89667-573-6

 

Mit diesem Buch legt der Blessing Verlag den ersten Band einer Reihe vor, die in Frankreich schon seit dem Jahr 2000 erscheint und es inzwischen auf ganze dreizehn Bände gebracht hat. Sogar eine Serien-Verfilmung gibt es. Hoffen wir, dass wir nicht ebenfalls 17 Jahre auf eine synchronisierte Fassung warten müssen. Das wäre wirklich äußerst schade.

Parot, einem studierten Historiker, spezialisiert auf das 18.Jahrhundert, gelingt es nämlich, sein immenses Wissen in eine spannende und sehr lebendige Geschichte zu verpacken, die den Leser mitnimmt auf eine Reise in das Paris von 1761. Ein Paris im Aufbruch, ein Paris, in dem königlicher Glanz und tiefstes Elend nebeneinander wohnen, ein Paris, in dem Mord und Korruption Alltag sind. Dort nun also soll der junge Provinzler Nicolas Le Floch einen Kriminalfall lösen, der von höchster Bedeutung für den König ist. Le Floch, gerade erst, versehen mit einem Empfehlungsschreiben seines Patenonkels, aus der Bretagne nach Paris gereist, weiß zunächst gar nicht, wie ihm geschieht, kennt er sich doch in der großen Stadt keineswegs aus und mit den Gepflogenheiten der Bewohner schon gar nicht.

Mit diesem raffinierten Kunstgriff hat Parot die Möglichkeit, sowohl Le Floch, als auch uns einiges zu erklären und nutzt das auch geschickt. So begleiten wir also den jungen Mann auf seinem Weg und erfahren nebenher, wie das Leben in Paris zur damaligen Zeit aussah und das ganz unaufdringlich, eingebettet in die Erzählung.

Die nimmt schnell an Fahrt auf, denn mit seinen Ermittlungen scheint unser jugendlicher Held in ein Wespennest gestochen zu haben. Und genauso schnell mag man das Buch nicht mehr aus der Hand legen, das mit 453 Seiten nicht gerade schmal angelegt ist. Zumindest ist es mir so ergangen. Von Mittag bis Mitternacht habe ich durchgelesen, dann war der Fall leider gelöst und ich nur dadurch zu trösten, dass der nächste Band schon im Frühjahr 2018 erscheint und danach hoffentlich noch mindestens elf weitere.

Definitiv auch erwähnenswert ist die Aufmachung des Buches. Der Einband wird beherrscht von einem historischen Stadtplan, der auf der Innenseite die wichtigsten Handlungsorte aufzeigt. So bekommt man ein besseres Gefühl für die zu Fuß oder per Kutsche zurückgelegten Entfernungen. Desweiteren gibt es eine Liste der auftretenden Personen und dazu ergänzend ein Register der historischen Persönlichkeiten, die in diesem Buch von Bedeutung sind. Das ist hochspannend, weil es erkennen lässt, wie präzise Parot seine Geschichte in den historischen Kontext eingefügt hat. Schlussendlich folgt noch ein Glossar mit den wichtigsten Begriffen, so dass der Leser auf seiner Zeitreise wirklich gut begleitet wird.

Ein gut recherchierter, spannend geschriebener historischer Krimi und gelungener Auftakt zur Reihe – wirklich lesenswert!

Krimi-Klamauk

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Tod in Deauville

James Holin

erschienen 2017 im Dryas Verlag

ISBN 978-3-940258-79-3

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Mit „Tod in Deauville“ legt James Holin seinen ersten Normandie-Krimi vor. Laut Klappentext schreibt der Autor seit 15 Jahren Bücher. Sucht man danach im Internet findet man aber nicht mehr als zwei Romane plus ein paar Novellen. Nun gut. Gehen wir trotzdem davon aus, daß der Mann erfahrener Schriftsteller ist. Dann ist dieses Buch und die Art, wie es geschrieben ist, umso unverständlicher.

Aber fangen wir vorne an: mit dem Inhalt. Im Museum für zeitgenössische Kunst in Deauville ist eine Buchprüfung anberaumt. Zwei Beamte des französischen Rechnungshofs, der etwas verknöcherte Jean-Francois Lacroix und die elegante Eglantine de Tournevire, reisen eigens dafür an. Während einer Vernissage bricht der Buchhalter des Museums tot zusammen. Gemeinsam mit dem charmanten Kommissar Serano beginnen die beiden Beamten zu ermitteln.

Das ist soweit ein typischer Krimi-Plot, der einen auch einen typischen Krimi erwarten lässt. Ein bißchen Ermittlung, ein bißchen Knistern zwischen Eglantine und Serrano und viel Lokalkolorit, das eben, was solche Regionalkrimis ausmacht.

Der Autor nun hat scheinbar anderes im Sinn. Oder konnte sich nicht entscheiden, wonach ihm der Sinn steht. Teile des Buches geraten eher wie eine Gesellschaftskritik bzw. Kritik am französischen Beamtentum, andere Teile wiederum sind slapstickartig überzogen. Das betrifft häufig Szenen mit Lacroix, der wie eine übertriebene Louis de Funés-Parodie des Wegs kommt. Dann wieder überraschen Sadomaso-Szenen, die in der an sich gediegenen Atmosphäre eher unpassend wirken, gepaart mit ellenlangen Teilen, wo einfach gar nichts passiert. Mir fehlt ganz eindeutig ein roter Faden. Die Ermittlungen scheinen dem Autor nur dazu zu dienen, seine anderen ihm wichtigen Themen unterzubringen und geraten häufig genug völlig in den Hintergrund.

Als wäre das nicht genug, ist auch der Schreibstil Holins eher gewöhnungsbedürftig. Weite Teile des Buches sind holprig zu lesen, in den Dialogen scheinen Bemerkungen nicht zueinander zu passen und die Personen betiteln einander recht häufig mit offensichtlich witzig gemeinten Schimpfwörtern. Überhaupt ist der Humor von einer Sorte, der bei mir hochgezogene Augenbrauen hervorruft, aber kein Schmunzeln. Ob das auch an der Übersetzung liegt, kann ich nicht beurteilen, vermute es allerdings. Etwas glättende Überarbeitung hätte dem Text gut getan.

Um nun wenigstens positiv zu enden, möchte ich feststellen, dass mir das Cover des Buches sehr gut gefällt. Ein altes Casino direkt an einer Seepromenade, mit Blaufilter etwas düsterer gemacht. Das hätte tatsächlich gut zu einem klassischen Krimi gepasst. Auch das Bild der mit Namen vergangener Stars versehenen Badekabineneingänge am Strand von Deauville an den Kapitelanfängen verbreitet französisches Flair und ist eine sehr stimmige Gestaltungsidee. So nun verhelfen Cover und Badekabinen dem Buch zu einem zweiten Sternchen.

Mit leichter Feder geschrieben

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Mavis Doriel Hay

erschienen 2017 bei Klett-Cotta

ISBN 978-3-608-96189-8

Wie schon im letzten Jahr mit „Geheimnis in weiß“, legt Klett – Cotta nun erneut einen Weihnachtskrimi vor: diesmal „Geheimnis in rot“. Beide Bände sind liebevoll aufgemacht, gebunden, mit Lesebändchen und einem weihnachtlich-winterlich gestalteten Cover. Ein tolles Weihnachtsgeschenk für Freunde des klassischen englischen Krimis. Was die Bücher für mich aber umso interessanter macht, ist der Versuch, damit hervorragende Autoren dieses Genres aus dem unverdienten Vergessen zu holen. So wurde ein Roman von J.Jefferson Farjeon, dem Schriftsteller von „Geheimnis in weiß“, tatsächlich von Alfred Hitchcock verfilmt.

Mavis Doriel Hay nun hat nur drei Kriminalromane geschrieben, einer davon, „The Santa Klaus Murderer“, ist jetzt also erstmals auf Deutsch erschienen.

Der Inhalt ist klassisch und daher schnell umrissen: jedes Jahr trifft sich die Familie von Sir Osmond Melbury in Flaxmere, dem Stammhaus der Melburys, zu einem mehr oder weniger fröhlichen Weihnachtsfest. Während dieses Festes jedoch wird Sir Osmond erschossen im Arbeitszimmer vorgefunden. Bei der Suche nach dem Mörder stellt man fest, daß fast jeder der Anwesenden Motiv und Gelegenheit gehabt hätte…

Charmant und mit leichter Feder geschrieben, ist dieser Roman ein kleiner Lesegenuß. Wie in britischen Krimis üblich, wird der Suche nach dem Täter mehr Zeit eingeräumt als der Greueltat selber, die einzelnen Personen und ihre Eigenarten werden schön charakterisiert und auch ein wenig schwarzer Humor darf nicht fehlen.

Mir bleibt nun zweierlei zu hoffen: erstens, dass auch die anderen beiden Romane von Mrs Hay übersetzt und veröffentlicht werden und zweitens, daß Klett-Cotta die „Geheimnis in „-Reihe auch im nächsten Jahr fortführt. Es gibt doch sicherlich noch weitere englische Krimiautoren, die ihrer Neuentdeckung entgegen harren?